Fenchelaroma





















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Jetzt im Winter zehre ich von den Aromen, die im Sommer überall durch dem Garten strömen - in den Kräuter- und Aromarabatten. Sorten von Thymian, Lavendel, Salbei, Fenchel und vieles anderes.

Dazu passt ein Ziegenkäse überzogen mit einem geheimnisvollen Grauschimmel in
einer faszinierend matten Graupalette.


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Der Fenchel wird mannshoch - im Winter ist er verschwunden. Geblieben sind die getrockneten Samen vom letzten Sommer. Die Duftnuancen sind so intensiv und eigenwillig, dass es sicher nicht für jeden das Richtige ist. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Vorstellung der Aromakomponenten praktikabel ist. Ich nehme die Anissamen und hacke sie sehr fein. Schäle Sharonfrüchte und nehme dazu Ziegenkäse - gut durchgereift. Obwohl der Fenchel im Garten so hoch wächst wird er in der Küche gern übersehen.


Um die verschiedenen Zutaten geschmacklich zu binden, wähle ich die Süße des Honigs. Nur einen Klacks. Er ist doch sehr intensiv im Geschmack und darf nicht dominieren. Den Ziegenkäse richte ich in kleinen Scheiben an und lege die Früchte dazu. Die Anissamen kommen zum Schluss. Dosiert über den Käse. Zu wenig wäre zu gewöhnlich - zu viel auch.

Ich schmecke den Sommer. Die milde Luft, die Wärme, den Sommerwind. Wirklich - jetzt im Januar hat der Sommer kurz vorbei geschaut.





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Mehr über dieses Fenchelaromagenie hier.





























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Kommentare:

  1. Deine Bilder sind eine Augenweide... und Fenchelsamen, Käse, Fruchtkomponente... spannende Kombination...
    Hab einen schönen Tag
    Kebo

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    1. Liebe Kebo, Auf der Suche nach einer neuen Aromaverbindung sind diese Komponenten enstanden. Lieben Gruß Iris

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  2. deine diptychons sind immer zauberhaft! ich freue mich immer, dass du bei der aktion dabei bist.

    da ja neuerdings so einige leute probleme beim verlinken haben (was leider auch ein bisschen daran liegt, dass kaum jemand meine hinweise zum verlinken liest... haha), wollte ich heute ein neues, umfangreiches tutorial basteln. dafür benötige ich einige beispielhafte screenshots zur erklärung und ich wollte dich fragen, ob ich deinen blog und deine bilder dazu benutzen darf. natürlich nenne und verlinke ich dich als quelle in dem tutorial.

    ich würde mich freuen, wenn du ja sagst.

    liebe grüße
    nic

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    1. Liebe Nic, es freut mich sehr, dass Dir meine Bilder gefallen. Danke für Deine liebe Nachricht.
      Gern kannst Du meine Bilder verwenden. Lieben Gruß Iris

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  3. Wow! Deine Fotos sind wieder wunderschön!!! Liebe Grüße aus Köln ...MiME

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  4. Obwohl ich weder Ziegenkäse noch Fenchel mag, sind deine Bilder doch wirklich der Hammer und machen mir tatsächlich Appetit. Das sind richtige Kunstwerke, ih bin begeistert!
    Liebe Grüße, Dani

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    1. Fencheltee ist auch nicht so meins - erinnert mich immer an Kranksein. In dieser Dosis und mit dem Honig kombiniert gestaltet sich das Fenchelaroma auf eine andere Art. Lieben Gruß Iris.

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  5. Hört sich fein an. Wilden Fenchel mag ich sehr, er erinnert uns an schöne, sonnige Tage im Tessin, wo der wilde Fenchel gleich neben dem Steintisch vor dem Haus wuchert. Da kann man gleich beim Essen nachwürzen...
    Liebe Grüße
    Andrea

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  6. Ein Post für fast alle Sinne! Ja, ganz zauberhaft, wie Nic meint. Ich fühl mich sehr angesprochen, liebe Iris!
    LG
    Astrid

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  7. Eine fantastische Kombination. Du beschreibst die Aromen sehr erlebnisreich, ich kann sie mir gut vorstellen. Der Käse sieht wirklich sehr deftig aus.
    Herzliche Grüße für Dich, liebe Iris, Cora

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  8. diese feine sinnlichkeit, die in diesem post steckt — berührend schön. eine gaumenfreude, die sich über das auge hineinschleicht. so verlockend.

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  9. schöne Bilder, aber kann man diesen Käse wirklich noch essen?
    Ich wäre da sehr vorsichtig :)
    LG Siglinde

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    1. Liebe Siglinde, der Käse ist durchgreift und entfaltet in diesem Reifestadium seinen volles
      Aroma - er ist unbedenklich genießbar und schmeckt köstlich. Lieben Gruß Iris

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  10. wieder hingerissen von deinen bildern! ich mache ab und an ziegenkäse mit thymianhonig und birnenspalten. dein rezept kommt mir gerade recht um neues auszuprobieren - den grauen habe ich noch nie gekostet.
    herzlichst, mano

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